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Hier waren und sind zwei Familien Germeroth ansässig: die "ältereFamilie Germeroth lebte dort ab 1657 bis 1787
und die "jüngere"  Familie Germeroth seit 1869 [meine Familie] bis heute. Darüber hin  aus lassen sich hier - in einem
einzigen Dorf - 70 meiner weiblichen Ahnenreihen teilweise bis 1572 zurück verfolgen [s.u.].

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                 I. Allgmein-geschichtliche Daten zum Dorf

 
     Ersterwähnung am  12. April 965 als  Ufloun  in einer Schen-
      kungs Urkunde Kaiser Otto I. des Großen. In der Zeit von 900-
      1294 unter wechselnder Herrschaft:  Grafen von Warburg, Erz-
      bistum Mainz & Bistum Paderborn  [mit den Lehnsherren von
      Schartenberg
bis 1383 und ihrer Seitenlinien Grope von Gu-
      denberg
und derer von der Malsburg bis ins 19. Jh.] 
und die 
      Landgrafen von Hessen.

      Das Dorf gehörte bis 1484 zum  Amt Schartenberg,  ab 1484
      bis 1835  zum neu eingerichteten  Amt Zierenberg  und kam
      1835 zum  Kreis Hofgeismar  und wurde dann 1971/72 in die
      Großgemeinde  Calden  eingegliedert und damit dem neuen
      Landkreis Kassel zugeschlagen.

       [eine sehr ausführliche Ortsbeschreibung und hervorragende
       geschichtliche Dokumentation bietet die neue umfangreich, 
       in 2004 publizierte Dorfchronik].


       Das alte Amt Schartenberg-Zierenberg
       [Ausschnitt aus einer alten Karte um 1700]
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                                                      II. Familiengeschichtliche Daten der Einwohner

Für das Mittelalter liegen keine familiengeschichtlich interessanten Dokumente vor. Erst ab dem Jahr 1546 sind für ein Dorf
mittlerer Größe ungewöhnlich viele Einwohnerlisten für das 16. und 17. Jh. vorhanden.  Im Staatsarchiv Marburg sind in
den Ortsreposituren der landgräflich hessen-casselschen Regierung  für die Zeit von  1559 bis 1737 noch zahlreiche Ak-
tenbestände zu finden, die für Familienforscher interessant sind,  ebenso in der Ortsrepositur Zierenberg für das Amt Zieren-
berg, u. a. auch für Westuffeln:  Beschwerden, Streitigkeiten, Klagen, Peinlichkeiten, Belehnungen, Anzeigen und Irrungen.

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                                                        1.
Hessische Kriegsmusterungsliste von 1546 

Hier handelt es sich nur um eine Einwohnerliste von Männern, die über Waffen [Handfeuerwaffen, Sperre usw.] verfügen, die
sie für den Kriegsfall gebrauchen können. Alle anderen männlichen & weiblichen Einwohner sind nicht erfasst.  Sie gibt mit 
27 männlichen Einwohnern daher nur einen Bruchteil der damaligen Gesamteinwohnerzahl wieder. 
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Quelle: Lambrecht, Herbert: Die Bevölkerung Niederhessens im 16. Jahrhundert. Bd. 1 Die Musterungen 1543-1553. Frank-
           furt/Main und Kassel 1987
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                                                                  2. Zierenberger Salbuch von 1572

Im Zierenberger Salbuch von 1572,  das in der Hauptsache die Besitz- und Abgabenverhältnisse für die Dörfer des Amtes 
Zierenberg enthält,  werden  116 Haushaltungen aufgeführt,  bestehend aus  männlichen Haushaltsvorständen  oder 
Witwen. Kinder, besitzlose Familienmitglieder, Mägde und Knechte fehlen.
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Quelle: Rosenkranz, Helmut: Die Einwohner des Amtes Zierenberg 1572. Aus: Salbuch über die Stadt Zierenberg und das
           Amt
 Schartenberg 1572. HfK Nr. ... 
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                                                    3. Die Malsburgischen Fruchtregister von 1620-1623 

Es werden 10 männliche Dorfbewohner ohne Familienanhang erwähnt.
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Quelle: Panekoek, Jacobus: Die Fruchtregister von Niederelsungen [1620-1633]. HFK- Heft Nr. ... 
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            4. Kriegsschadensverzeichnis vom 29./30. Aug. 1637 - "West Ufeln  Verzeichnis der Scheden so die
                 welischen Kriegsleute verübett undt verwüstett wie sie sind vor Geismar gezogen in Ao. 1637"
 

Hier wurden nach dem  "Kroatensturm"  vom Frühjahr und Frühsommer 1637 die Schäden von  54 männlichen und weib-
lichen Haushaltsvorständen 
aufgenommen. Familienangehörige, Mägde und Knechte wurden hier ebenfalls nicht mit auf-
gezählt.
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Quelle: Fotokopie des StAMarburg [im Besitz des Autors]
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                                                     5.
Hessisches Mannschaftsregister vom März 1639 

Nach der fast vollständigen Zerstörung [Kroatensturm] und Brandschatzung der Landgrafschaft Hessen-Kassel durch die kai-
serlich-katholischen Armeen der habsburgischen Partei im Jahr 1637 ließ die  Landgräfinwitwe Amalie-Elisabeth  nach ihrer
Rückkehr aus dem Exil in Friesland im Februar 1639 eine Bestandsaufnahme der noch bestehenden Haushalte,  im Winter-
feld bestellten Äcker und des Viehes in den hessischen Ämtern vornehmen.

Für Westuffeln ergab sich ein Bestand von  31 männlichen Haushaltsvorständen und 10 Witwen,  die landwirtschaftliche
Nutzflächen bewirtschaftet hatten.  Der Großteil der  Dorfbevölkerung  hatte dies aus meist finanziellen  Gründen nicht mehr
tun können,  war aber nicht gänzlich tot oder vertrieben,  wie immer fälschlich angenommen wurde  [obwohl die Pest und an-
dere Seuchen sehr vielen Dorfbewohnern das Leben kosteten; insbesondere 1634-36 wird der Tod vieler Kinder in in den KB
verzeichnet].
 Ein Teil der  ländlichen  Bevölkerung hatte  u.a.  durch Flucht in die  stärkstens befestigte  Landeshauptstadt Cassel überlebt, wie die dortigen Flücktlingsregister von 1637 ausweisen  [die Stadt, die die Landgrafen im 16. Jh. zur Zita-
delle ausgebaut hatten,  wurde erst-mals im Siebenjährigen Krieg erobert].
  Entstandene Lücken wurden schnell durch neu
zugezogene Personen und Familien geschlossen, die sicher ebenfalls aus anderen Orten geflüchtet waren, wie die Trau- und
Taufdaten der Kirchenbücher zeigen.
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Quelle: Milbrad, Hilmar: Hessisches Mannschaftregister von 1639, HFK 6, 1959 [Murhardsche Bibliothek]
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                                  6. Huldigungslisten des Amtes Zierenberg von 1667 für das Dorf Westuffeln: 
                                             "Verzeichnüß der sämbtlichen Einwohner zu Westuffeln 1667" 

Hier werden  62 männliche Haushaltsvorstände  und  6 Witfrauen namentlich aufgeführt.  Abwesende,  kranke Einwohner
werden ebenfalls benannt.  Ehefrauen, Kinder,  Mägde  und  Knechte  sind hier wiederum nicht aufgeführt  [die Einwohner fol-
gender Dörfer werden gelistet: Ober-, Niederelsungen, Niederlistingen, Ehrsten, Ober-, Niedermeiser, Zwergen, Haueda und
 Stadt Zierenberg].
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Quelle: Fotokopie des StAMarburg [im Besitz des Autors]
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                                                                     7. Die Kirchenbücher ab 1607

Die ältesten kirchenbuchähnlichen Aufzeichnungen  beginnen bereits im Jahr 1607 und beinhalten sehr lückenhafte Da-
ten bis etwa 1628. Das älteste Kirchenbuch beginnt 1632 und befindet sich im StA Marburg. Die Kirchenbücher ab 1672
sind im örtlichen Pfarramt  [Fotokopien im Landeskirchlichen Archiv Kassel und Ev. Dekanatsarchiv Hofgeismar].  In der
Zeit zwischen 1937 -1 945 hat der Pfarrer Ernst Gründler *)  die KB auf Familienblättern zusammengefasst. Sie sind in Manu-
skriptform im Ev. Dekanatsarchiv Hofgeismar erhalten.
                                                                                                                                                                                   
*) Anmerkung des Autors:  Ernst Gründler,
 
  + 1952, Pfarrer in Hümme 1929-1937;  im
   Ruhestand ab 1937 übernahm er das neu
   gegründete  Kirchenbuchamt in  Hofgeis-
   mar und erstellte zahlreiche Stammtafeln
   und Ortsippenbücher der zugehörigen Ge-
   meinden.
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      III. Meine Vorfahren in Westuffeln

Gut 70 meiner Vorfahrenfamilien [das sind
gut  1/4 aller Vorfahrenfamilien] 
lebten  [und
leben zum Teil immer noch]
  seit  13. Gene-
rationen
 seit dem 16. Jh. in Westuffeln.
Sie sind jeweils mit  mehreren Generationen
Bestandteil meiner Ahnenliste [ohne Seiten-
linien]. 
Die Kirchenbücher & Einwohnerlisten weisen
Herkunft  und/oder  Dauer der  Ansässigkeit
dieser Familien in etwa wie folgt aus:




















           Kirche und ältestes Pfarrhaus von 1659 in Westuffeln
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 1.  Familie Alhard seit 1687 gen. [aus Ersen, ursprünglich aber wohl aus Oberlistingen Alart, Alert, Alerdesß - dort be-
      reits im malsburgischen Salbuch von 1582 genannt] 
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 2.  Familie Backe seit ca.1660 gen. bis Ende 17. Jh. [aus Hofgeismar]
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 3.  Familie Becker/Bäcker seit 1699 gen. bis ins 19. Jh. [Herkunft nicht feststellbar]
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 4.  Familie Beller seit 1596 gen. bis Ende 17. Jh. [wohl aus Südwestfalen]
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 5.  Familie Berndt [Beeren, Bärend] seit 1656 gen. 
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 6.  Familie Breidenbach seit 1617 gen. bis Mitte 19. Jh.
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 7.  Familie Broms [Brombsen, Brombsenius] seit 1671gen. bis ins 18. Jh.  [aus Obermeiser, und  Zierenberg, uprünglich
      eine Pfarrerfamilie lt. hess. Pfarrerbuch]
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 8.  Familie Bröcker seit 1719 gen.bis Mitte 18. Jh.
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 9.  Familie Clabes [Clawes, Claus] seit 1634 gen. bis Anfang 18. Jh. hier ansässig
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10. Familie Dorstendorf seit ca. 1690 gen. [aus Kopenhagen in Dänemark]
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11. Familie Düster [Deuster] seit 1619 gen.
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12. Familie Dürrhammer [ursprünglich Thierhamer] seit 1787 gen. bis1867 [aus Rhoden/Waldeck, aber ursprünglich aus
     dem Stift Paderborn und davor aus Bayern stammend lt. Ortssippenbuch von Rhoden]
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13. Familie Eckel seit 1633 gen. bis Ende 17. Jh. [aus Calden]
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14. Familie Engelbrecht seit 1572 gen. [die älteste noch ansässige Familie] 
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15. Familie Erkelenz seit 1633 gen. 
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16. Familie Figge/Fichen seit 1634 gen. [die "Waldecker", wahrscheinlich aus Usseln/Waldeck]
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17. Familie Finis seit 1693 gen. [aus Ersen]
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18. Familie Fischer seit 1634 gen. bis Anfang 18. Jh.
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19. Familie Germeroth I. seit 1657 bis 1787 ansässig [aus Eschenstruth]
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20. Familie Germeroth II. seit 1869 gen.bis heute [aus Heimarshausen]
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21. Familie Grebe I. [Grehven, Grewhen] seit 1572 gen. bis ins 18. Jh. [mehrere Familien unterschiedlicher Herkunft 
     ansässig]
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22. Familie Grosch seit 1742  gen. bis ins 19. Jh. [Herkunft nicht feststellbar]
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23. Familie Hentze seit 1767 gen. bis 19. Jh. [Herkunft nicht feststellbar]
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24. Familie Himmelmann seit 1661gen. [aus Obermeiser ?] 
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25. Familie Hold seit 1686 gen. [aus Obermeiser]
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26. Familie Jäger seit 1736 gen. [aus Grebenstein] 
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27. Familie Jesper/Jasper gen. Scheffer/Schäffer seit 1572 gen. bis ins 18. Jh.
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28. Familie Jordan seit 1633 gen. bis ins 18. Jh. [vermutlich aus Niedermeiser]
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29. Familie Käse/Kehse seit 1651 gen. bis ins 18. Jh.
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30. Familie Kistener seit 1572 gen. bis Ende 17. Jh. hier ansässig
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31. Familie Kersting 1642 - 1686 gen. [aus Grebenstein]
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32. Familie Kraft seit 1725 gen. [Herkunft nicht feststellbar, eventuell aus Notfelden bei Wofhagen, denn Patenschaften
      verweisen auf  Kassel-Wolfsanger und von dort zu Kraft noch Notfelden; dort bereits im 17. Jh. Kraft ansässig]
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33. Familie Kühnhenn seit 1572 gen. bis Ende 17. Jh.
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34. Familie Lohmann seit 1680 gen. bis Mitte 18. Jh. [aus Breuna]
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35. Familie Marställer seit ca. 1760 gen. bis Anfang 19. Jh. [aus Eschenstruth]
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36. Familie Maus seit 1572 gen. bis ins 19. jh.
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37. Familie Meier I. seit 1572 gen. bis Ende 17./Anfang 18. Jh.
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38. Familie Meier II.  seit 1647 gen. bis ins 19. Jh.  [aus Niedermeiser]
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39. Familie Meyer seit 1773 gen. bis ins 19. Jh. [aus Rothenburg/Fulda]
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40. Familie Mische seit 1836 gen. [aus Helminghausen/Marsberg Westfalen]
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41. Familie Moogk seit 1763 gen. bis ins 19. jh. [aus Altenburg/Felsberg]
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42. Familie Möller/Molitor seit 1566 gen.  [Amtsantritt des  Pfarrer Henrich Möller, er hatte mit ziemlicher Sicherheit
      Nachkommen bis zum Ende des 17. Jh. in Westuffeln]
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43. Familie Müller I. seit 1572 gen. bis ins 17. Jh.
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44. Familie Müller II. seit 1669 gen. [aus Zwergen]
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45. Familie Müller III. seit 1691 gen. bis Anfang 19. Jh. [vermutlich aus Kassel]
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46. Familie Mündemann sei 1618 gen. bis Ende 17. Jh. hier ansässig
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47. Familie Neumann seit 1736 gen. [die heutige Familie ist vermutlich aus Zwergen; der einzige Namensträger Namens-
     träger Neumann aus Liebenau hinterließ in Westuffeln keine lebenden Nachkommen]
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48. Familie Peter seit 1572 gen. bis ins 18. Jh.
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49. Familie Pflaumen alias Rüddenklau seit 1640 gen. bis Ende 17. Jh.    
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50. Familie Pfurr seit 1656 gen. bis ins 18. jh. bis ins 20. jh. 
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51. Familie Pfleging/Blesing seit um 1618 gen. bis Mitte 17. Jh.
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52. Familie Reinolt seit 1607 gen. bis Ende 17. Jh. ansässig
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53. Familie Reinhardt I. seit 1808 gen. [aus Niedermeiser]
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54. Familie Rudolph I. seit 1709 gen. bis ins 19. jh. [aus Heckershausen]
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55. Familie Rudolph II. seit 1823 gen. [aus Kelze]
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56. Familie Sauerland seit 1798 gen. [aus Ossendorf/Warburg]
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57. Familie Schäfer I. seit 1656 gen. bis ins 20. Jh.
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58. Familie Schäfer II. seit 1708 gen. bis ins 19. Jh. aus Niedermeiser 
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59. Familie Schäffer I/Scheffer gen. Jesper/Jasper seit 1572 gen. bis ins 18. Jh.
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60. Familie Schäffer II. [Schulmeisterfamilie] seit 1643 gen. bis ins 18. Jh.
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61. Familie Scharenholt/Schartenholtz seit 1614 gen. bis ins 18. Jh.
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62. Familie Servis [Zerbes, Zerbst] seit 1617 gen. bis ins 20. Jh. gen. [aus Borgentreich] 
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63. Familie Stephan seit 1843 gen.  bis Anfang 19. Jh. [aus Heringhausen/Waldeck]
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64. Familie Stiegenroth seit ca. 1640 gen. bis ins 18. Jh.
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65. Familie Teppe/Deppe seit 1723 gen. bis ins Ende 19. Jh. [Herkunft nicht feststellbar]
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66. Familie Thiele/Dile ursprünglich von Twiste [Zwiste] seit 1572 gen. bis ins 18. Jh.
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67. Familie Trott/Trotten seit 1572 gen. bis Ende 17. Jh. hier ansässig
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68. Familie Vollbracht seit 1710 gen. bis 19. Jh. [aus Ehrsten]
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69. Familie Wasmuth seit 1823 gen. bis Anfang 20. Jh. [aus Kelze, vorher Zwergen, ursprünglich aus Oberelsungen]
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70. Familie Zuschlag seit 1647 gen. [vor dierser Zeit kommt der Name in Ehrsten, Immenhausen und Hann-Münden vor]
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                                                                  IV. Die evangelischen Pastoren

Folgende Pastoren haben meine Vorfahren zu ihrer Zeit durch's Leben begleitet: sie getauft, konfirmiert, getraut, begraben
und manchmal auch hart mit der Kirchenbuße belegt  [die Greben & Schulmeister sind in der 2004 veröffentlichten Dorf-chronik ausführlich behandelt]:
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                                                             a] Lutherische Pastoren von 1527 - 1607

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1. Henricus Casselmann 1527 - 1542 ? (aus Wolfhagen, führte die Reformation ein)
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2. Johannes Rulius, Magister 1542 –1550, 1553 - 1566, + ... um/nach 1577
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3. Jost Bauernfeind ca. 1550 – 1553 ?
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4. Henricus Molitor (Möller) 1566 – 1607 (1565 noch Schullehrer in Grebenstein, * um 1517 Grebenstein oder Sachsen-
    hausen, + 1607/1608 Westuffeln mit 90 Jahren; letzter lutherischer Pfarrer "hic in Lutheranisimo vixit") 
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5. Henrich Kippe, Pfarradjunkt 1600 – 1607
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                                                                b] Reformierte Pastoren von 1607-2006

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 1. Petrus Beltershausen Pfarr-Adjunkt 1605, 1605/07–1622, * um 1580, + 1624 Westuffeln
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 2. Bertold Christiani,[Kersting] Pfarr-Adjunkt 1612 – 1618; aus Grebenstein, Pfr. Niedermeiser ?
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 3. Georgius Vitor [Bödicker] 1622 – 1626, * ... um 1604 Breuna, + ... 1626 Westuffeln
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 4. Franciscus Brandisius [Brand] 1626 – 1633, * c. 1584 Oberlistingen, + 1637 Zierenberg
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 5. Egebertus Vietor [Bödicker] 1633 – 1636, * um 1605 Breuna, # 24.7.1637 Westuffeln
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 6. Vitus Nadus [Nad] 1636 – 1680, * 12. März 1603 Sontra, #  23. Okt. 1684 Westuffeln 
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 7. Cunradus Soistmann [Sostmann] 1672/80 Adjunkt, 1680 – 1711, * um 1644 Calden, + 25. Sept. 1719 Westuffeln
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 8. Ditmarus Wernerus [Werner] 1711–1719 Adjunkt, 1719–1739, * ... um 1677 Werkel, + 5. Mai 1739 Westuffeln 
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 9. Christopherus Hold 1739 – 1749, * ... , + ...  1749
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10. Philipp Georg Hold, Pfarr-Adjunkt 1746-1750, * 10.11.1715 Ersen, + 18.5.1755 Raboldshausen
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11. Christopherus Henricus Schrecker 1749–1763, * 10.12.1702 Oberelsungen, + 20.6.1763 Westuffeln 
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12. Henricus Philippus Riesner 1763–1776, * 1.4.1737 Marburg, + 5.12.1802 Neukirchen
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13. Johann Wilhelm Thomas 1776 – 1787, * 1729 Wippershain, + 18.11.1787 Westuffeln 
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14. Johann Conrad Israel 1788–1815, * 19.11.1763 Niederm., + 31.3.1840 Bischhausen
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15. George Raßmann 1815 – 1848, * 27. Jan. 1783 Obersuhl, + 21. Dez. 1848 Westuffeln
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16. Gustav Adolf Lometsch 1848–1885, * 11.4.1821 Rotenburg/F., + 28.7.1885 Westuffeln
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17. August Carl Konstantin Heisen 1885–1900, * 30.4.1860 Allendorf/Werra, + 15.9.1930 Kassel
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18. Karl Stippich 1900 – 1919, * 9. Mai 1865 Bründersen, + 28. April 1940 Lörrach
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19. Hermann Wackerbarth 1920–1927, * 12.12.1886 Gleichen, + 27.4.1927 Kassel 
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20. Friedrich Walter Johannes Hochgrebe 1931–1935, * 31.3.1904 Horas/Fulda, + ...
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21. Reinhard Heldmann 1937 – 1951, * ... um , +  ...
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22. Georg Eckhardt 1951 – 1963, * ... um , +  ...
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23. Paul Teichert 1964 – 1976, * ... um , +  ...
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24. Klaus Dieter Stephan 1978 - 1980
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25. Bernd Wondrak 1980 - 1986
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26. Joachim Bertelmann 1986 - 1995
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27. Detlef Küllmer für Westuffeln seit 1995  und Ehefrau Verena Küllmer für Obermeiser seit 1995
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                                                                                      Quellen
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1. Kirchenbücher & Stammbäume von Westuffeln [Kopien & Originale im Dekanatsarchiv Hofgeismar]
2. Einwohnerlisten aus dem StA Marburg für Westuffeln & aus Veröffentlichungen der GFKW in Kassel
3. Jochen Desel: Pfarrergeschichte des Kirchenkreises Hofgeismar für Westuffeln, Marburg 2004
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                                                       ©  Copyright 2005-2008 by Reinhard Germeroth
 
                                                                              Stand: 01.04.2006
                                                                                                                                                                                    
                                                                                
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